Wie sich die Anbindung eines Neubaugebiets am Klosterberg an das städtische Verkehrsnetz gestalten sollte, ist unklar.
Fakt ist, dass sich die Stadt-Au als Zufahrtsstraße für ein weiteres Wohnquartier als sehr schmal erweisen würde. Durch die Talenge ist eine Ausweitung schwierig. Schon jetzt ist das stark frequentierte Nadelöhr beim „Sappralot“ allmorgendlich ein Stau-Garant, da hier die Haslacher Straße, Perlasberger Straße, Östlicher und Nördlicher Stadtgraben zusammenfließen. Mehr Verkehr aus der Stadt-Au bedeutet überproportional höhere Wartezeiten an der Ampel, was zu einem ausgeprägten Rückstau führt. Das hat negative Folgen für den gesamten innerstädtischen Verkehrsfluss, da das auf wenige Hauptadern beschränkte Verkehrsnetz schon jetzt zu Stoßzeiten überlastet ist. Verstopfung mit erhöhter Emissions- und Lärmbelastung setzen sich im Kernstadtgebiet fort.
Starker Unmut über potentielle Klosterberg-Bewohner, die für ihren Zweitwagen Abstellmöglichkeiten in angrenzenden Wohnvierteln (Stadt-Au, Martin-Luther-Straße) nutzen, zumal Parkplätze dort jetzt schon Mangelware sind, wäre nicht verwunderlich.
Weitere Informationen:
Falsche Wohnbaupolitik (LB)
Bauwahnsinn in Deggendorf (LB)
