Kein Bedarf für eine Klosterbergbebauung

Die seitens der Stadt genannte Einwohnerzahl (Erstwohnsitze) schlüsselt sich wie folgt auf:

  • Die Zahl der dauerhaften Einwohner  (angestammte Bevölkerung plus Zuzügler aus dem In- und Ausland mit Bleibeabsicht) schrumpft;
  • die Zahl der Studenten mit Erstwohnsitzpflicht nimmt zu;
  • die Zahl der ukrainischen Geflüchteten nimmt zu;
  • der Zensus identifizierte zudem Karteileichen (= nicht mehr anwesende, aber nicht abgemeldete Studenten aus Nicht-EU-Staaten).

 (s. Wohnbaubedarf )

Weiteren Neubauten sind unnötig!

      1. Es gibt bereits mehr  Wohnungen als benötigt werden.
      2. Der prognostizierte Bedarf ist weit  übererfüllt.
      3. Sozialwohnungen  (und Studentenappartements) sind am Klosterberg nicht finanzierbar

Fazit::

(1)
Neubauten dienen oft nicht nicht zum Wohnen“, sondern zur Kapitalanlage für institutionelle Investoren der Immobilien- und Finanzbranche sowie zum Profit der Verkäufer.  (s. wirtschaftliche Aspekte
)

(2)
Auch am Klosterberg würden  wieder eine Menge unnötiger teurer Eigentumswohnungen entstehen.  
Dabei hat Deggendorf bereits einen erheblichen Wohnungsleerstand aufgrund der Baupolitik, die eine sagenhafte Produktion von Geschossbauten mit teuren, für viele nicht leistbaren Eigentumswohnungen überall im Stadtgebiet bewirkt (vgl.  Immobilienmarktanalyse )

(3)
Falls Sozialwohnungen am Klosterberg überhaupt finanzierbar wären – sie sind es nicht, sagte der OB in der Bürgerversammlung 2025 – würden es lediglich  (für einige Jahre!) einkommensorientiert geförderte „Teilzeitsozialwohnungen“ sein.  (s. In der Not frisst der Teufel Fliegen; . geförderter versus sozialer Wohnungsbau ; Was ist sozialer Wohnungsbau?)
Wollte die Stadt bezahlbaren Wohnraum in der Stadt haben, wäre eine Baupolitik nötig, die Altbauten erhält (s. für den Erhalt von Altbauwohnungen). Zudem müsste sie sog. geförderte (Sozial)Wohnungen bei JEDEM Neubauprojekt (Geschosswohnungsbau) zur Bedingung machen (s. Wirklich notwendig?)  und selber echte (Vollzeit)Sozialwohnungen bauen, die auf DAUER kostengünstig zur Verfügung stehen. (s. Keine Pseudo-Sozialwohnungen)

Es wäre ein Bevölkerungswachstum von über 18 % in dieser Dekade nötig, um allein die vorhandenen plus die bereits bekannten geplanten Neubauten zu füllen!
… und das Überangebot würde mit der Klosterbergbebauung noch mehr wachsen!

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